Claude Code Download und Installation: Windows, macOS, Linux
Claude Code läuft als CLI direkt im Terminal. Diese Anleitung zeigt, worauf du bei Installation, Login und erstem Projekt achten solltest, bevor ein Team produktiv damit arbeitet.
Was du vor dem Download wissen solltest
Claude Code ist für Entwickler gedacht, die Claude direkt im Projektverzeichnis arbeiten lassen wollen. Die offizielle Grundlage ist die Claude-Code-Dokumentation.
Vor der Installation solltest du klären: Welcher Claude-Plan wird genutzt, welche Repos sind erlaubt, wie wird mit Secrets umgegangen, welche Tests müssen nach Änderungen laufen und wer reviewed die Ergebnisse?
Installation nach Betriebssystem
- macOS: Node/npm installieren, Claude Code global installieren, im Projektordner starten und einloggen.
- Linux: identischer CLI-Workflow; wichtig sind passende Rechte für Projektordner, Shell und lokale Tools.
- Windows: in der Praxis meist über WSL2, damit Git, npm, Shell-Tools und Pfade stabil funktionieren.
Für Teams dokumentieren wir die Standard-Installation in der Projekt-Doku, damit neue Entwickler dieselbe Umgebung bekommen.
Erste Projektdateien: CLAUDE.md und Permissions
Nach dem Login ist die wichtigste Datei nicht Code, sondern CLAUDE.md. Dort stehen Architektur, Build-Kommandos, Testregeln, Branching, Stil und Grenzen.
Zusätzlich sollten Permissions eng starten: lesen, analysieren und kleine Änderungen sind okay. Riskante Befehle, Deployments, Secret-Zugriffe und produktive Systeme brauchen Freigabe.
Team-Installation professionell aufsetzen
Bei Teams reicht eine Installationsanleitung nicht. Sinnvoll sind ein Standard-Setup, geteilte Slash-Commands, Hooks, Security-Regeln, Kostenkontrolle und MCP-Verbindungen zu GitHub, Jira oder Linear.
Den kompletten Team-Standard beschreiben wir hier: Claude Code für Teams.
Installations-Checkliste für Teams
- Node/npm oder der aktuell empfohlene Installationsweg aus der offiziellen Dokumentation ist auf allen Entwicklerrechnern verfügbar.
- Windows-Nutzer arbeiten über WSL2, wenn Shell-Tools, Git und Pfade stabil laufen müssen.
- Jedes Repo enthält eine gepflegte
CLAUDE.mdmit Build-, Test- und Review-Regeln. - Secrets liegen in Env-Variablen oder Secret-Managern, nicht im Repo.
- Riskante Befehle wie Deploy, Datenbankmigration und Datei-Löschung brauchen Freigabe.
Smoke Test nach der Installation
Nach der Installation sollte Claude Code nicht direkt große Refactors bekommen. Ein sinnvoller Smoke Test ist klein und überprüfbar:
- Projektordner öffnen und Claude die Architektur zusammenfassen lassen.
- Build- und Test-Kommandos aus
package.jsonoder Doku erkennen lassen. - Eine kleine README- oder Kommentarverbesserung vorschlagen lassen.
- Diff prüfen, Tests laufen lassen, Änderung verwerfen oder committen.
Wenn Claude schon hier falsche Annahmen trifft, fehlt Projektkontext in CLAUDE.md.
Standard-Setup, das wir in Kundenrepos hinterlegen
| Baustein | Zweck |
|---|---|
CLAUDE.md | Architektur, Regeln, Tests, No-Go-Bereiche. |
| Slash-Commands | Wiederholbare Aufgaben wie Review, Test-Fix, Migration, Release Notes. |
| Hooks | Formatter, Secret-Checks, Test-Hinweise, riskante Aktionen markieren. |
| MCP | GitHub, Issues, interne Docs und Projektwissen gezielt bereitstellen. |